eduqare

a student's inofficial history channel

Recherche zu meinem Thema in H-SOZ-U-KULT und H-Net

Die Suche in diesen beiden Fachportalen war um einiges hilfreicher, ich fand viele relevante Treffer mit dem Suchbegriff Star Trek. H-SOZ-U-KULT ergab mehr als ein Dutzend Treffer, H-Net mehrere Hundert. Doch unter genauerer Betrachtung wurde deutlich, dass für mein Interessengebiet nur einige wenige fürs Erste relevant sind.

Interessant ist, dass oftmals auch Treffer zu Star Wars erschienen, die so interessant sie auch sein mögen, nicht zum Thema meiner Recherche passen.

Recherche in Google und Datenbanken

Die Suche mit dem Titel des Themas meiner Recherche ergab wieder unterschiedlichste Ergebnisse.

Im Google ergab sich natürlich mehrere Ergebnisse. Bei der Suche mit unterschiedlichen Schlagwörtern kam ich auch auf unzählige interessante Ergebnisse, beigefügte Schlagwörter waren beispielsweise Kulturkritik, Kulturwissenschaft, Utopie, Philosophie, Geschichtsphilosophie. Leider ist die Reihenfolge nach Relevanz nicht sehr hilfreich und nicht sonderlich ertragreich, da die Literatur offensichtlich weiter unten auf dem Relevanz-Ranking liegt.

Anders dafür ist es bei den vorgegebenen Datenbanken wie Historical Abstracts, der Österreichischen Historischen Bibliographie und der Historischen Bibliographie Online. Hier sind die Suchergebnisse natürlich um einiges ertragreicher, da sie als Datenbank für Literatur fungieren. Nennenswerte Ergebnisse gab es dennoch keine, jedenfalls keine neuen und besonders hilfreichen.

“Eine Weltkarte, in der Utopia nicht verzeichnet ist, ist keines Blickes wert, denn sie zeigt die Küste nicht, an der die Menschheit ewig landen wird. Und wenn sie da angelangt ist, hält sie Ausschau nach einem besseren Land und richtet ihre Segel dorthin. Der Fortschritt ist die Verwirklichung der Utopie.”

Oscar Wilde

Zur Suche in der Datenbank “historical abstracts”

Die Suche mit dem berühmten Schlagwort “Star Trek” ergab bei historical abtracts nur einen nennenswerten, um nicht zu sagen brauchbaren, Treffer. Höchstwahrscheinlich liegt dies, wie schon öfter bemerkt an dem Thema selbst.

Die Suche ergab den Treffer:

The journal of popular film and television, London 1978

Daraufhin suchte ich Teilkatalog des österreichischen Bibliothekenverbunds und die Suche ergab den selben Treffer.

In der elektronischen Zeitschriftenbibliothek ergab die Suche 0 Treffer.

Der Treffer im obv beinhaltet folgende Angaben: The journal of popular film and television, JPF & T, Routledge, London 1978 als Elektronische Ressource.

Wikipedia: Segen oder Fluch?…einige Gedanken über eine nicht enden wollende Debatte

Wunderbar, es ist ein Grund zum Feiern, dass wir die wichtigsten gesellschaftlichen und bildungspolitischen Probleme unserer Zeit hinter uns haben! Das waren noch Zeiten, als sich die Universität mit überfüllten Hörsälen, Massenstudien und dem sprichwörtlichen Nagen am Hungertuch herumschlagen musste. Nun widmen wir uns einem wichtigeren Thema, das so jung ist und frisch ist, wie die Erforschung von Schwarzen Löchern, und ähnlich wie bei jenen, drohen wir nicht viel darin zu finden.

Die Frage, ob die Wikipedia wissenschaftstauglich ist, ob man aus ihr zitieren darf, ob ihr Name auf dem Gelände der Universität überhaupt ausgesprochen werden darf, beschäftigt offensichtlich eine ganze Generation von Akademikern, Akademikern in spe, und Pseudo-Akademikern. Mit letzterem Begriff wäre ich schon bei dem Manifest von Maren Lorenz, die Wikipedia als eine Art Begleiterscheinung unserer Zeit sieht, in der Bildung wie in einem Ausverkauf verschachert wird. Ich stimme ihr insofern zu, dass wenn eine Generation von Studenten, welche die Zukunft und die vielgepriesene “Elite von morgen” birgt, sich nur durch Wikipedia zu ihrem Diplomen und Doktortiteln hantelt, wir damit rechnen müssen, dass wir in der Zukunft von einem Haufen halbgebildeter Schwindler regiert, kontrolliert, versorgt und behandelt werden. Dass dies im Grunde der Situation entspricht, muss man nicht weiter ausführen. Doch die drohende Unterminierung von Bildung mit Wikipedia in Verbindung zu bringen, dem kann ich nicht zustimmen. Weniger also ist Wikipedia ein ungewolltes Produkt unserer Zeit, vielmehr ist die Debatte Ausdruck der Furcht vor der Zukunft.

Doch hier muss ich korrigieren, ich sage nicht: “Wikipedia ist die Zukunft! Lexika waren gestern! Ins Feuer damit!”, aber einzusehen, dass Bildung und Wissen in Form einer frei zugänglichen und veränderbaren Online-Enzyklopädie jedem zusteht, sollte eine Selbstverständlichkeit sein.

Offensichtlich ist es aber keine Selbstverständlichkeit, für all die armen Seelen der Universitäten, die Wikipedia zitieren, sei es verbal oder auf dem Papier, zu differenzieren, welche Information aus der Wikipedia zu entnehmen und welche nicht. Ich persönlich zitiere nicht aus Wikipedia, sage aber jederzeit gerne unter Eid aus, sie zur Informationsbeschaffung benutzt zu haben. Genauso wenig zitiere ich, wenn es sich vermeiden lässt, aus anderen (gedruckten, eingeschränkt zugänglich und unbezahlbaren) Enzyklopädien, denn was die beiden gemeinsam haben, ist, dass ich sie zur Beschaffung von Basiswissen hernehme und nicht von spezifischen Details. Wenn ein Professor in der Literaturliste einer Arbeit eines Studenten das ungeliebte viersilbige Wort vorfindet, darf er selbstredend bewerten wie ihm beliebt. Ob nun mit Lob, Toleranz oder dem Rohrstock, das ist ihm überlassen, vielleicht ist er es sogar, der den Artikel geschrieben hat.

Zur Suche in Datenbanken der UB Wien und der ÖNB

In der Liste der Datenbanken ließen sich nach einigem Durchstöbern ein paar wenige eventuell brauchbrare Links zu größtenteils frei zugänglichen Datenbanken finden. Mithilfe von Suchkriterien wie Film, Soziologie, darunter:
- Das Neue Filmlexikon
- Virtuelle Fachbibliothek Medien Buehne Film
- Science Fiction, Fantasy, & Weird Fiction Index
- Sozialwissenschaften (OLC-SSG)
- Das große TV-Spielfilm Lexikon

beim Datenbank-Infosystem der ÖNB finden sich endlose Listen mit Links zu Datenbanken allein in den Bereichen Geschichte, Soziologie und Politologie.
Um darunter brauchbare Arbeitsmaterialien und Quellen zu finden, würde mit irdischem Zeitmaß wohl sehr lange dauern, und für das von mir gewählte Recherchethema eignen sich andere Mittel und Methoden auf jeden Fall besser.

Katalog des österreichischen Bibliothekenverbunds

Der Katalog des österreichischen Bibliothekenverbunds lieferte mir nach der Suche mit einigen Schlagwörtern einige interessante Ergebnisse.

Eingegeben habe ich im Zusammenhang mit den Begriffen Science Fiction und Stark Trek  Schlagwörter wie Utopie, Kultur, Religion, Gesellschaft und Philosophie. Die Suche ergab zu jedem Begriff mehrere Treffer, die auch in der Bibliothek der Uni Wien zu finden sind. Somit ist dieser Katalog relativ brauchbar, die Frage über die Verfügbarkeit der Werke ist noch abzuklären.

Recherche in Referenzwerken

Zu meinem Thema habe ich in der Universitätsbibliothek der Uni Wien in verschiedenen Nachschlagewerken gesucht. Darunter waren der neue Brockhaus von 2003, die Enzyklopädie der Neuzeit und die Encyclopedia Britannica. Um eine Basis für die Recherche zu meinem Thema zu schaffen habe ich mich auf einige wenige Schlagwörter beschränkt. Nachgeschlagen habe ich die Begriffe Science-Fiction, Utopie und Star Trek.

Dass es nur wenige Schlagwörter sind, liegt nicht zuletzt an der eher interpretativen Natur meiner Recherche. Und dass ich bei den Begriffen kaum fündig geworden bin, liegt auch sicherlich weniger an meiner mangelnden Erfahrung im Recherchieren, als an der mangelnden Vollständigkeit der Referenzwerke selbst.

Zu den Begriffen Science Fiction gab es einige Beispiele bezüglich Literatur und dazu eine kurze Chronologie. Zum Begriff der Utopie fand ich zwar um einiges mehr an Information, jedoch beschränkt sich diese logischerweise fast ausschließlich auf die Begriffsherkunft, auf Thoman More und auf die Thematik von Utopien im Zusammenhang mit der Periode von der frühen Neuzeit bis ins 19. Jahrhundert. Passagen zu solch bekannten Begriffen oder Namen wie Star Trek, Raumschiff Enterprise oder Gene Roddenberry, dem Schöpfer von Star Trek, existieren nicht.

Um grundlegende Informationen zu bekommen, befasse ich mich lieber mit spezifischeren Werken und nutze daher die in den Referenzwerken angegebenen Literaturquellen.

Suche im Clio Online und info.net

 

Die Suche nach interessanten Forschungseinrichtungen zu meinem Thema erwies sich bei info.net als schwierig, da es sich offenbar fast ausschließlich mit österreichischer Geschichte befasst. Dennoch ergab eine längere Suche folgende Ergebnisse für Ausgangspunkte zur Literaturrecherche:

 

Internationale Bibliothek für Zukunftsfragen in Salzburg – Robert Jungk-Stiftung

 

Universitätsbibliothek: Fachbereichsbibliothek Theater-, Film- und Medienwissenschaft

 

Die Suche auf der Plattform Clio-online machte einige einzelne Forscher/innen ausfindig, die ich mithilfe des Schlagwortes „Science Fiction“ fand.

 

M.A. Dagmar Fink (Wien)

 

M.A. Larissa Medvedeva (TU Darmstadt)

 

und die folgenden Rezensionen zu Werken von Otta Wenskus und Jon Wagner/Jan Lundeen und Richard Hanley:

 

http://www.h-net.org/reviews/showrev.php?id=2886

 

http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/2010-4-131

 

http://www.h-net.org/reviews/showrev.php?id=2158


Recherchethema für die Lehrveranstaltung

Im Rahmen dieser Lehrveranstaltung möchte ich mich aus eigenem Interesse heraus mit folgendem Thema beschäftigen, nämlich dem kulturhistorischen Aspekt von Science Fiction am Beispiel von “Star Trek”, mit der Frage, mit welchen Mitteln und in welcher Form Menschen ihre historische Wahrnehmung mithilfe der Science Fiction und der Utopie interpretieren und verarbeiten, und mich darauf konzentrieren, welche Kulturen und Ereignisse der menschlichen Zivilisation anhand von Allegorien in ihre Sci-Fi-Werke einfließen.

Als Beispiel nehme ich hier das mehrere Medien umfassende Sci-Fi-Werk “Star Trek”, welches bis heute Kultstatus genießt und das nunmehr seit fast fünf Jahrzehnten in der Film- und Fernsehwelt, aber auch in der Literatur und Computerspielen präsent ist.

In insgesamt 6 Fernsehserien und 11 Kinofilmen aber auch mehreren Romanen wurde von den Machern ein sprichwörtliches Star Trek- Universum entworfen, welches sich in seiner Vielfalt und Tiefe von anderen Gesamtkonzepten der Unterhaltungskultur unterscheidet. Die gesellschaftlichen und populär-kulturellen Auswirkungen von Star Trek sind bis zum heutigen Tag enorm, wenn man beispielsweise bedenkt, wie  sich verschiedene Begriffe und Zitate in der Sprache etabliert haben und welchen Einfluss der technologische Aspekt der Serie auf die Forschung hat.

Aber ich möchte mich mit dem kulturhistorischen Aspekt von Star Trek befassen, weniger mit dem Einfluss der Serie auf die Gesellschaft als mit der Frage nach der geschichtlichen Wahrnehmung der Autoren, die Frage in welcher Form sie Themen wie Krieg und Frieden, Terrorismus, Gesellschaft, Umweltzerstörung und Konsum, Religion und Geschlechterrollen in ihrem Werk verarbeiteten.

Follow

Get every new post delivered to your Inbox.